Bio muss nicht teu(r)er sein

Bio-Produkte sind oft teurer, als konventionell angebaute / verarbeitete Lebensmittel – das ist in den meisten Fällen eine Tatsache. Und sicherlich wurde mit dem Bio-Angebot ein Preissegment erschaffen, von dem man denkt, der Kunde nimmt den höheren Preis in Kauf – zu Gunsten seiner Gesundheit.

Es gibt jedoch einige sinnvolle Richtlinien, um gesund einzukaufen, ohne dabei im wörtlichen Sinne „zu viel“ zu bezahlen.


1. Bedenken Sie bei Ihrer Entscheidung für oder gegen Bio-Produkte, dass Sie nicht nur für ein Produkt mehr oder weniger bezahlen, sondern möglicherweise auch in Ihre Gesundheit investieren – oder eben nicht.

Wenn Sie nach Möglichkeit das teure, gute Motoröl in Ihr Auto füllen, bei Ihrem Einkauf im Supermarkt aber zum günstigsten Sonnenblumenöl in der Plastikflasche greifen, dann ist es Zeit für die grundlegende Frage, ob Sie Ihren Körper nicht vielleicht künftig besser versorgen und länger gesund erhalten möchten.


2.
Ist Bio drin, wo Bio draufsteht?

Wenn Sie sich entscheiden, Bio-Produkte zu kaufen und einen höheren Preis zu bezahlen, achten Sie auf die tatsächlichen Werte, die der jeweilige Bio-Erzeuger vertritt. Die Richtlinien der demeter-Betriebe sind z.B. wesentlich strenger, als die Auflagen von EG Bio-Betrieben.
Zudem haben leider nicht alle Firmen und Betriebe ausschließlich das Wohl des Endkunden im Sinn, sondern vor allem auch den eigenen Umsatz. Lassen Sie sich daher nicht auf „Bio „Mogelpackungen“ ein, die mit dem Aufdruck „Bio“ Kunden werben, aber nur ein Minimum an biologischen Richtlinien angewandt haben.

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Ich schlief und träumte

lebenstraum

 

Ich schlief und träumte, das Leben sei Freude.
Ich erwachte und sah, das Leben war Pflicht.

Ich handelte, und siehe, die Pflicht war Freude.

Rabindranath Tagore

 

Diät oder Ernährung umstellen?

Die Frage müsste eigentlich anders gestellt werden, denn auch eine Diät ist ja letztlich eine Ernährungsumstellung. Sie ist allerdings zeitlich begrenzt und dabei meist ebenso experimentell wie radikal; eine langfristige Ernährungsumstellung hat hingegen zum Ziel, den Aspekt „Gesundheit“ praktikabel und vor allem dauerhaft attraktiv in die tägliche Ernährungs- und Lebensweise zu integrieren.

Kann denn eine gesundheitsbewusste Lebensweise wirklich attraktiv sein?
Das fragen sich viele Menschen, wenn sie von Übergewicht, Allergien oder anderem Unwohlsein veranlasst feststellen, dass sich nun wirklich „etwas ändern“ muss – auch wenn es schwer wird.
Aber was genau soll sich ändern? Die Hoffnungen und Wünsche sind weitreichender, als nur ein paar purzelnde Pfunde. Es geht um Selbstbestimmung, um körperliche Freiheit, um eine neue Chance auf vieles, was man bisher außer Reichweite glaubte, es geht um die Verwirklichung persönlicher Lebensziele. Kann eine Diät das leisten?

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Von der Magie des Augenblicks

Wir haben es in den letzten Jahren so oft gehört und gelesen, dass das „Jetzt“ das entscheidende Moment im Leben ist, dass wir nur jetzt! etwas bewegen, verändern, erleben können. Sie klingt einleuchtend und verlockend, diese geheime Zauberformel zum Glück. Aber wirklich begreifen können wir diesen Rat nur schwerlich. Es ist, als sollten wir einen laufenden Film durch ein winziges Schlüsselloch betrachten oder als wäre unser Leben eine (fast) endlose Reihe von Momentaufnahmen wie die in Serie ausgelösten Fotos eines Shootings …

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Segen

holunder

 

Beim ersten Licht der Sonne heute, sei gesegnet!
Wenn der lange Tag gegangen ist, sei gesegnet!
In Deinem Lächeln und in Deinen Tränen, sei gesegnet!

An jedem Tag Deines Lebens – sei gesegnet!

Aus Irland

Die Reise

Es war einer der ersten, besonders kalten Oktobertage, als mich ein sonderbares Geräusch von der Arbeit aufblicken ließ. Ich öffnete schließlich das Fenster und lauschte hinaus.
Das unverkennbare V-förmige Band, das sich weit über mir am Himmel bewegte, erklärte das Geräusch: die Wildgänse waren wie jedes Jahr zu ihrer Reise in den Süden aufgebrochen.

In der hereinbrechenden Dämmerung stand ich auf unserer Dachterrasse und war zutiefst ergriffen. Wie ein leises, sanftes Gurren klangen die Rufe der vielen Vögel hier unten.
Sie fliegen nicht einzeln und schweigend – sie fliegen miteinander. Als wollten sie sich gegenseitig ihrer Anwesenheit und ihres Vorhabens versichern, als würden sie mit ihren Stimmen die ununterbrochene Kette von Vögeln zusammenhalten.

Was für ein Abenteuer! Mit der Schönheit ihrer gemeinsamen Reise malen sie eine feine, lebendige Linie der Zuversicht in die dunklen Herbstwolken, die sich gewaltig vor dem fast verklungenen Abendrot drängen.
In vollstem Vertrauen und ohne Kompromiss werden sie eins, machen sich auf in ein unbekanntes Land in weiter Ferne. Und während ihr wehmütiges Gurren langsam verklingt, naht schon der nächste Schwarm, hinter dem Leitvogel dicht an dicht, als hielte die Sehnsucht nach dem Süden sie ganz fest zusammen.

Ein wundervoller Augenblick – fern am Himmel und doch so berührend für das Herz eines Menschen. Die Schöpfung ist voller Zeichen, die uns erinnern… an Größe, Vertrauen, Gemeinschaft, Mut.

Die Mischung macht’s

Das Motto „Von allem ein bißchen!“ hat Tradition und auch in der Naturveda-Küche spielt der Aspekt der Vielseitigkeit eine vorrangige Rolle. Denn: je mehr verschiedene Zutaten, desto mehr unterschiedliche, gesunde Wirkstoffe.
Die Umsetzung mag vielleicht zunächst aufwändig erscheinen – ist man es doch heute gewohnt, aus Zeitmangel eher eine „Mono-Kochkultur“ zu pflegen. „Ein Topf, ein Lebensmittel“ – oder „Mikrowelle auf, Fertiggericht rein“ ist aus gesundheitlicher Sicht allerdings nicht zu empfehlen.

Mit ein paar Ideen lässt sich die Grundlage für tägliche Vielseitigkeit gut organisieren:
Man kann sich z.B. jeweils fünf bis acht getrocknete Kräuter und Gewürze als Mischung bereitstellen. Auch Beilagen wie Hirse, Reis & Co. kann man vor dem Kochen gemischt in Schraubgläsern bereithalten. Mit einem Handgriff zum Küchenschrank ist dann das Kochergebnis um so viel reicher, als wenn nur eine Hand voll Reis zubereitet wird, der allenthalben den Hunger für eine Weile stillt, den Körper aber nur mäßig und einseitig mit Nährstoffen versorgt.

Wenn die Zeit fehlt, vor dem Kochen verschiedene Gemüse zu putzen und zu schneiden, lohnt es sich, diesen Schritt im Vorfeld zu erledigen und die vorbereitete Gemüsemischung portionsweise im Kühlschrank bereitzuhalten. Es ist zwar immer besser, Gemüse erst direkt vor der Verwendung anzuschneiden, jedoch ist es wiederum besser, sich mit vorbereiteten Portionen zu helfen, als auf gemischtes Gemüse ganz zu verzichten.
Zur Aufbewahrung im Kühlschrank eignen sich besonders Glasgefäße mit Deckel. Frischhalte- oder Alufolie und Kunststoffboxen reagieren in manchen Fällen mit den Lebensmitteln.

Reif für die Obstschale

Besonders die neue Achtsamkeit im Umgang mit unnötigem Energieverbrauch und damit verbundenem CO2-Ausstoß hat in den letzten zwei Jahren das Motto „Regional & Saisonal“ wieder populär gemacht. Wieder, weil noch vor 100 Jahren die allermeisten Nahrungsmittel nur regional, seltener national verfügbar waren.

Wir haben heute die Freiheit, Obst und Gemüse aus aller Herren Länder und zu jeder Jahreszeit kaufen zu können. Das geht aber meistens nicht nur zu Lasten der Umwelt, auch gesundheitlich hat die grenzenlose Vielfalt Nachteile.

Als moderner Konsument ist man es gewohnt, im Laden Produkte vorzufinden, die Frische und Haltbarkeit versprechen und denen man ihre lange Reise bestenfalls überhauptnicht ansieht. Obst und Gemüse, das einen langen Transportweg mit Zwischenlagerungen vor sich hat, kann also vor Ort nicht nie ausgereift geerntet werden, da es mit zunehmendem Reifegrad empfindlicher wird.

Aber ist das schlimm? Schließlich wird doch jede grüne Banane früher oder später reif (sogar braun) und auch bei Äpfeln tut sich noch was, wenn sie erstmal zu Hause in der Obstschale liegen. – Ja und nein.

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Mut zur Größe

Wenn es Dir im Leben zufällt, Straßen zu kehren,
dann kehre die Straßen, wie Michelangelo Bilder malte. Kehre die Straßen, wie Beethoven Musik komponierte. Kehre die Straßen, wie Shakespeare dichtete.
Kehre die Straßen so gut, dass alle Heerscharen im Himmel und auf Erden innehalten müssen und sagen: „Hier lebte ein großer Straßenkehrer, der seine Aufgabe gut gemacht hat.“

Martin Luther King

Erhebend leben

„Im Laufe nur weniger Stunden war mein Leben – wie von einem großen kosmischen Pfannenheber – fein säuberlich gewendet und auf den Kopf gestellt worden.“ schreibt Elizabeth Gilbert in dem Roman „Das Ja-Wort“ – und ich liebe dieses Zitat!

Warum? Ich wage zu behaupten, dass jeder der die Zeilen liest, auf Anhieb weiß – und zwar aus ureigenster Erfahrung – was gemeint ist und wie es sich anfühlt, Bekanntschaft mit dem „kosmischen Pfannenheber“ zu machen. Mehr als einmal hat es die meisten von uns aus verschiedensten Gründen schon „von den Socken geholt“.
Später, wenn die Zeit und unser unerschütterlicher Optimismus uns wieder auf sicheren Boden geholt haben, können wir die Lebens-Turbulenzen oft relativ gelassen betrachten, ja sogar analysieren… und im wunderbarsten Falle: darüber lachen. Und das ist wichtig, denn dann heilt und erholt sich unsere Seele.

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Freude

Mögest Du stets die Quelle des Lebens finden, die Deinen Durst auf Dauer stillt,
dass Du Dich freust an ihrem fröhlichen Plätschern
und am Sonnenlicht, das sie zum Glitzern bringt.

Irischer Segenswunsch

Klarheit als Entscheidungshilfe

Kennen Sie das? Sie werden um etwas gebeten und sagen „Ja“ obwohl Sie in diesem Fall viel lieber „Nein“ gesagt hätten? Oder: Sie haben sich für den Tag etwas vorgenommen, sich dann aber durch dies und jenes ablenken lassen und schließlich etwas ganz anderes gemacht?
Meistens bleibt nach solchen Richtungswechseln ein diffuses, unzufriedenes Gefühl – mit dem Tag und mit sich selbst.

Es ist einen Versuch wert, für eine Woche jedes Ja ein Ja und jedes Nein ein Nein sein zu lassen. Klare Entscheidungen erleichtern den Alltag – besonders wenn es um zwischenmenschliche Beziehungen geht – und geben einem mehr Überblick über das Leben.
Wer mit Herz und Verstand eine Entscheidung getroffen hat und auch dabei bleibt, erreicht seine Ziele und erlebt viel öfter, das Leben „im Griff“ zu haben, von der Stelle zu kommen. Nicht zuletzt empfindet man Respekt für sich selbst und wird auch von anderen als klarer, verlässlicher Mensch geschätzt.

So eine „Entschlossenheits-Woche“ beeindruckt und macht Lust, diese Klarheit dauerhaft in den Alltag zu integrieren.

Powerdrink „Grasshopper“

INFO: Der „Grasshopper“ ist ein Drink, der Sie fit, wach und vor allem innerlich „ausgeglichen“ macht – d.h. Ihren Säure-Basen Haushalt in Balance bringt. Vielleicht schmeckt Ihnen Ihr Kaffee einen Tick besser (… macht Sie innerlich leider einen Tick saurer), aber Grashüpfer-Power, das ist einen Drink wert – probieren Sie’s aus!

Basic
Ein halbes Glas naturtrüben Apfel-Direktsaft – oder selbst frisch hergestellten (Entsafter)
auffüllen mit stillem Wasser. Einen (evtl gehäuften) Teelöffel Gerstengraspulver einrühren – fertig!

Extra-Fit
Den Saft mindestens einer halben Zitrone hinzufügen – macht nicht nur lustig 😉
…schöne Haut gibt’s mit einem Teelöffel Weizenkeimöl!

Und jetzt mit jedem Schluck fühlen, dass Ihr Körper sich einfach nur freut!

Den Rest des Tages: die hohen Sprünge genießen, die Sie mit Leichtigkeit bewältigen.

Gerstengraspulver in Bio-Qualität bekommt man über den Internet-Versand oder in gut sortierten Naturkostläden.

Grüner Geheimtipp

Es hat schon seine Richtigkeit, dass wir nicht wie Schafe auf der Weide stehen oder nach Feierabend unseren Rasen anknabbern. Und doch gibt es ein ganz besonderes Gras, das wir auf unserem Speiseplan mit offenen Armen begrüßen sollten: Gerstengras.

Gerstengras ist das kraftvolle, junge Getreide, das bei einer Wuchshöhe von 10-15 cm einen sehr hohen Nährstoffgehalt erreicht – lange bevor sich die Ähren ausbilden, deren Verwendung uns in Form von Körnern bzw. Mehl vertrauter ist.
Die unglaublich vielen Nährstoffe und aktiven Pflanzenstoffe des grünen Gerstensaftes wirken in Ihrer natürlichen Kombination zellaufbauend, entsäuernd, entzündungshemmend, ja sogar stimmungsaufhellend und entspannend.

Mineralien lassen das Gerstengras vor allem stark basisch wirken – ein wahrer Segen, weil der Genuss von Fleisch, Zucker und zu vielen Kohlenhydraten ebenso wie Stress und Kaffee täglich den Stoffwechsel vieler Menschen übersäuern. Die Folge sind oft Verdauungsbeschwerden, Müdigkeit und Energielosigkeit, Gereiztheit und ein schwaches Nervenkostüm.

Außergewöhnliche Umstände erfordern außergewöhnliche Maßnahmen, darum darf und soll man hier einmal ganz legal zum Gras greifen, denn die Inhaltsstoffe sind wirklich wertvoll und eine Wohltat!

Gerstengras

Was ist drin?

Alle wichtigen Mineralstoffe wie z.B. Eisen, Magnesium, Natrium, Kalium und Kalzium (doppelt so viel, wie in Kuhmilch und vom Körper viel besser verwertbar).
Vitamin A, wichtige und seltene B-Vitamine, reichlich Vitamin C – um nur einige zu nennen.
Dazu Spurenelemente, jede Menge Chlorophyll, Enzyme und Aminosäuren (wichtig für den Muskelaufbau).

INFO: Mineralien, Vitamine & Co. die in natürlicher Form aufgenommen werden, wirken im Körper wie echte Power-Kicks. Die Verbindung ALLER Bestandteile der Pflanze sorgt für eine optimale Aufnahme und Verwertung der Nährstoffe, der Körper kann Mängel ausgleichen und gesunde, neue Zellen aufbauen.

Wie schmeckt’s?

Gerstengras kann man selber pflanzen und dann frisch im Salat essen oder einen Saft daraus pressen – dann schmeckt es „grün“ und süßlich.
Hat man diese Gelegenheit nicht, findet man im Handel Gerstengraspulver, das aus schonend gewonnenem, getrocknetem Saft besteht. Das Pulver schmeckt ebenfalls „grün“, kann aber in Form von Getränken oder als Beigabe zur Salatsoße in den kulinarischen Alltag integriert werden. Das Rezept für einen Gerstengras-Drink finden Sie in der Rezept-Rubrik.

Zartes Fischfilet

Fisch gehört zu den Nahrungsmitteln, die wir ein- bis zweimal pro Woche auf den Tisch bringen sollten! Am besten ohne zusätzliches Fett gegart – aber wie schafft man das ohne Anbrennen und befürchtete Geschmacklosigkeit?

Unser Tipp für gefrorene Fisch-Filets:

Die Zubereitung „im Backpapier“ ist eine ganz deliziöse Lösung.
Die Filets werden in die Mitte eines ausgebreiteten Backpapier-Zuschnittes platziert und nun nach Herzenslust gewürzt: Salbei, Senfkörner, Tomaten- und/oder Zwiebelscheiben, Knoblauch … … Nur mit Salz sollten Sie zunächst sparsam sein, denn das zieht unnötig viel Flüssigkeit aus dem Filet.

Stecken Sie nun die Enden des Backpapiers mit einigen Zahnstochern über den Filets zusammen, sodass eine nahezu geschlossene Tasche entsteht. Dieses Paket kommt nun bei 180°C für ca. 25 Minuten im vorgeheizten Backofen auf ein Backblech. (Bei frischem Fisch verringert sich die Garzeit um die Hälfte!)

Na, ist das saftig, zart und aromatisch?

 

Essen find‘ ich gut!

Diesen Titel hat mein Mann als Blindtext eingegeben, als er mir beim technischen Aufbau dieser Homepage behilflich war. Und ich finde: da hat er Recht! Da hat er (ohne es zu ahnen) etwas auf den Punkt gebracht, was bei aller Gesundheitsliebe, bei allem Kochidealismus und bei aller Gemüsehobelei doch manchmal in den Hintergrund gerät: Essen find‘ ich gut!
Essen macht Freude, bringt die Familie an den Tisch, schafft einen Moment des Innehaltens (… wenn wir uns die Zeit nehmen, was wir wirklich tun sollten!), spendet Wärme – und ist damit schlicht und einfach gut!

Auberginen-Kuchen

INFO: Auberginen eignen sich als Kuchenbelag hervorragend anstelle von Äpfeln – empfohlen z.B. bei Unverträglichkeit oder angewandter Trennkost.

300 g Dinkelmehl
100 ml lauwarmes Wasser
1/2 Würfel Backhefe
2 EL Olivenöl
1 Prise Salz
2 EL Agavendicksaft
2 kleine oder 1 große Aubergine
Saft einer kleinen Zitrone
1 TL Zimt

Stellen Sie aus den oberen Zutaten einen geschmeidigen, leicht süßen Hefeteig her und lassen Sie ihn etwa 25 Minuten aufgehen.

Bereiten Sie währenddessen den Kuchenbelag vor:
Schneiden Sie dazu die geschälte(n) Aubergine(n) in 4 mm dicke Scheiben, die Sie wiederum halbieren oder vierteln. Besonders fruchtig schmecken sie, wenn sie nun in Zitronensaft mariniert werden (das verhindert übrigens auch, dass sie sich nach dem Schneiden braun verfärben). Mischen Sie auch den Zimt in die Marinade.

Breiten Sie den Teig auf einem Backblech mit Backpapier aus und belegen Sie ihn mit den Auberginen.
Backzeit für den Kuchen: 20 – 25 Minuten bei 175°C bis er zart braun ist.

Lecker: Nach dem Backen nochmal etwas Agavendicksaft auf dem Kuchen verteilen.

Wir wünschen gemütlichen Appetit!

 

Neues vom Zimt-Stern

ZimtZimt wird aus der innere Rinde des Zimt-Baumes gewonnen, der zur Familie der Lorbeergewächse gehört.
Er ist aber nicht nur als Weihnachts-Gewürz sehr beliebt, sondern auch ein wirksames Mittel, um den Blutzuckerspiegel in Schach zu halten.

TIPP: Wer süßes Obst oder auch das Honigbrot mit einer guten Prise Zimt verfeinert, sorgt nicht nur für eine exotische Geschmacksnote, sondern vermindert auch eine Überreaktion der Bauchspeicheldrüse.

INFO: Nur der etwas teurere, süß-milde Ceylon-Zimt aus Sri Lanka (Cinnamomum ceylanicum, auch Kaneel-Zimt) sollte in größeren Mengen genossen werden.
Der günstigere und weitaus häufiger angebotene / in Fertigprodukten verwendete Cassia-Zimt (China-Zimt, Padang-Zimt) schmeckt zwar intensiver, enthält aber auf Grund seines herb-kräftigen Geschmacks viel mehr Cumarin. Dieser pflanzeneigene Aromastoff kann über den Zeitraum der Einnahme die Leber belasten.
Kinder und schwangere Frauen sollten Zimt generell nur in Maßen genießen.

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NATURVEDA ist eine ganzheitliche, natürliche Ernährungs- und Gesundheitslehre, die in den 1990er Jahren erstmals definiert wurde und bis heute kontinuierlich wissenschaftlich weiterentwickelt wird.

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